Todesfall in der Familie: was zuerst zu tun ist

Man trauert, und gleichzeitig verlangt jemand Unterlagen. Das ist eine Zumutung, und sie lässt sich nicht ganz vermeiden – aber sie lässt sich ordnen.

Zwei Fristen, bevor Sie irgendetwas anderes tun

Drei Monate für die Ausschlagung der Erbschaft. Wer nichts tut, nimmt sie an – samt Schulden, und zwar mit dem eigenen Vermögen.

Ein Monat für das öffentliche Inventar. Damit lassen Sie amtlich aufnehmen, was tatsächlich da ist, bevor Sie entscheiden. Der richtige Weg, wenn Sie unsicher sind.

Kurz gesagt

Die häufigsten Fehler

Was ich für Sie übernehme

Häufige Fragen

Wie lange habe ich Zeit, eine Erbschaft auszuschlagen?

In der Regel drei Monate ab Kenntnis des Todes und der eigenen Erbenstellung. Wer nichts unternimmt, nimmt die Erbschaft samt Schulden an.

Was ist ein öffentliches Inventar?

Eine amtliche Aufnahme von Vermögen und Schulden des Nachlasses. Es ist innert eines Monats zu verlangen und eignet sich, wenn unklar ist, ob Schulden vorhanden sind.

Darf ich die Wohnung räumen?

Besser nicht, bevor die Frage der Annahme geklärt ist. Gegenstände an sich zu nehmen kann als Annahme der Erbschaft gelten.

Erbt mein Partner, wenn wir nicht verheiratet sind?

Ohne Testament oder Erbvertrag nicht. Eine Absicherung muss zu Lebzeiten geregelt werden.

Warum kommt eine Erbteilung oft nicht voran?

Weil bis zur Teilung Einstimmigkeit nötig ist. Eine einzige nicht reagierende Person kann alles blockieren.

Diese Seite ist eine allgemeine Orientierungshilfe und ersetzt keine Abklärung im Einzelfall; Fristen und Zuständigkeiten unterscheiden sich je nach Kanton und Situation. Massgebend ist immer das Schreiben, das Sie erhalten haben. Ich bin keine Rechtsanwältin und erteile keine Rechtsberatung.

Ein Berg Papier und keine Kraft dafür?

Wir sortieren gemeinsam und arbeiten es der Reihe nach ab. Das Erstgespräch von 20 Minuten ist kostenlos.

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