Womit Menschen zu mir kommen
Sie müssen nicht wissen, wie Ihr Problem heisst. Suchen Sie den Satz, der Ihrem am nächsten kommt – oder rufen Sie einfach an. Was hier nicht steht, nehme ich trotzdem an.
Bei Schweizer Beratungsstellen ist der häufigste Auslöser ein kritisches Lebensereignis: Krankheit, Arbeitslosigkeit, eine Trennung – manchmal auch etwas Erfreuliches wie eine Familiengründung. Danach kippt die Budgetrealität, und der Papierberg wächst schneller, als man ihn abtragen kann. Das ist keine Charakterfrage. Das ist Statistik.
Geld, Schulden und Betreibung
Steuern und Krankenkassenprämien sind die häufigsten offenen Rechnungen in der Schweiz – und fast immer beginnt es mit einem Ereignis, das niemand geplant hat.
Zehn Tage für den Rechtsvorschlag. Wir klären sofort, wo Sie stehen. Ausführlich erklärt.
Übersicht schaffen, Ratenzahlung beantragen, Reihenfolge festlegen: Was zuerst bezahlt werden muss und was warten kann.
Prämienverbilligung prüfen, Ratenzahlung vereinbaren, Zahlungsaufschub schriftlich festhalten – bevor es ins Inkasso geht.
Das Existenzminimum wird individuell berechnet. Wer Auslagen nicht belegt, bekommt zu wenig angerechnet. Wir tragen die Belege zusammen.
Wir prüfen, welche Kosten überhaupt zulässig sind, und formulieren die Antwort.
Alles auf den Tisch, sortieren, Liste erstellen, Prioritäten setzen. Der erste Termin bringt fast immer Erleichterung.
Krankenkasse, IV und Versicherungen
Der häufigste Streitpunkt ist nicht der Vertrag, sondern die abgelehnte Leistung.
Zuerst prüfen, ob es eine Verfügung ist – dann läuft eine Frist. Schritt für Schritt erklärt.
Diese Fälle nehmen stark zu, besonders bei psychisch bedingter Arbeitsunfähigkeit. Es geht meist um Arztberichte und Fristen – beides lässt sich ordnen.
Der Vorbescheid ist Ihre beste Gelegenheit: 30 Tage für einen Einwand, bevor die Verfügung kommt. Mehr dazu.
Wir halten konkret fest, was fehlt oder falsch wiedergegeben ist – Punkt für Punkt, mit Belegen.
Auch eine Ablehnung der Kostengutsprache lässt sich hinterfragen. Wir schauen in die Bedingungen und formulieren die Antwort.
Hausrat, Haftpflicht, Kasko, Reise: Wir ordnen die Belege und begründen die Forderung.
Wohnen und Miete
Sieben von zehn Mietenden haben Probleme mit der Vermieterschaft. Die Mehrheit unternimmt nichts – meist aus Sorge, das Verhältnis zu verschlechtern.
Mängel müssen schriftlich und nachweisbar gemeldet werden, mit Frist. Wir formulieren das Schreiben so, dass es wirkt und trotzdem sachlich bleibt.
Es besteht ein Recht auf eine detaillierte Abrechnung und auf Einsicht in die Belege. Ich mache das geltend und prüfe mit Ihnen, was verrechnet wurde.
Erhöhungen haben Formvorschriften und Fristen. Wir schauen das amtliche Formular an und klären die Möglichkeiten.
Sie müssen sie selbst verlangen, von allein passiert nichts. Wir rechnen und schreiben den Antrag.
Fristen laufen ab Erhalt. Wir klären die Möglichkeiten und bereiten das Nötige vor.
Abgabeprotokoll, Lebensdauertabellen, Kaution: Wir gehen Position für Position durch.
Ein vollständiges, sauberes Bewerbungsdossier verändert die Trefferquote spürbar. Das erstellen wir zusammen.
Arbeit und Kündigung
Nach Wohnen der zweithäufigste Bereich, in dem Menschen Rat suchen.
Fristen, Resturlaub, Überstunden, Lohnfortzahlung: Wir gehen das der Reihe nach durch.
Zeugnisse haben eine eigene Sprache. Wir lesen es gemeinsam und formulieren Ihre Änderungswünsche.
Hier gelten Sperrfristen. Das ist einer der Fälle, in denen sich genaues Hinschauen besonders lohnt.
Wir setzen die Forderung schriftlich auf und legen die Schritte fest.
Wir bereiten vor: Was wollen Sie erreichen, was sagen Sie zuerst, wo ist Ihre Grenze.
Auflagen, Einstelltage, Formulare: Wir bringen Ordnung in die Korrespondenz.
Behörden, KESB und Schule
Hier bleiben Menschen am längsten allein – weil viele gar nicht wissen, dass man sich wehren kann.
Akteneinsicht, Anhörung, Beschwerde – und eine Frist, die oft nur zehn Tage beträgt. Was jetzt zu tun ist.
Was nicht in den Akten steht, existiert im Verfahren nicht. Wir halten Ihre Sicht schriftlich fest.
Gespräche vorbereiten, Vereinbartes schriftlich festhalten, Korrespondenz mit Schulleitung und Schulpflege.
Wir sammeln die Berichte, formulieren den Antrag und bereiten das Standortgespräch vor.
Auch solche Entscheide sind anfechtbar, meist innert 30 Tagen. Die Berechnung lässt sich nachvollziehen.
Bringen Sie ihn mit. Wir lesen ihn zusammen, und Sie wissen danach, was zu tun ist und bis wann.
Verträge, Konsum und Rechnungen
Der dritte grosse Bereich neben Wohnen und Arbeit.
Kündigungsfristen, Formvorschriften, automatische Verlängerung: Wir prüfen und schreiben die Kündigung nachweisbar.
Mängelrüge, Garantie, Fristen. Wir formulieren die Reklamation.
Je nach Vertragsart gibt es Widerrufsmöglichkeiten. Schnell handeln lohnt sich.
Wir formulieren die Bestreitung so, dass sie dokumentiert ist – und bereiten vor, was bei einer Betreibung zu tun wäre.
Trennung, Kinder und Unterhalt
Der Bereich mit der grössten Fallhöhe – und mit Fristen, an denen viele Geld verlieren, ohne es je zu erfahren.
Eine Liste mit allem, was zu regeln ist – Wohnen, Betreuung, Geld, Meldungen – und die Reihenfolge dazu. Der Überblick.
Es gibt kostenlose Inkassohilfe vom Staat. Sehr viele wissen das nicht und versuchen es jahrelang allein.
Für eine Umteilung braucht es eine erhebliche, dauerhafte Veränderung – und vor allem eine nachvollziehbare Dokumentation der gelebten Betreuung.
Barunterhalt, Betreuungsunterhalt, Existenzminimum: Wir rechnen es Position für Position nach.
Einfach weniger überweisen führt zu Schulden, die bleiben. Wir halten die Veränderung fest und bereiten die Anpassung vor.
Nicht zwingend. Solange eine Erstausbildung läuft, kann weiterhin Anspruch bestehen. Das geht oft vergessen.
Sachlich festhalten, was wann war, ohne Wertung. Diese Aufzeichnung ist später die Grundlage für jedes Gespräch.
Kinderunterhalt hängt nicht vom Zivilstand ab. Nötig ist ein Titel – Urteil oder ein von der KESB genehmigter Vertrag.
Wir gehen durch, was gefragt wird, was Sie belegen müssen und wie Sie Ihre Punkte ruhig vorbringen.
Zulagen, Steuern, Krankenkasse, Schule: Wir klären die Zuständigkeiten und halten sie fest.
Todesfall, Erbschaft und Vorsorge
Trauern und gleichzeitig Formulare ausfüllen: eine Zumutung, die sich wenigstens ordnen lässt.
Zuerst die Fristen: drei Monate für die Ausschlagung, ein Monat für das öffentliche Inventar. Was zuerst zu tun ist.
Das öffentliche Inventar schafft Klarheit, bevor Sie entscheiden. Aber die Frist ist kurz.
Bis zur Teilung braucht es Einstimmigkeit. Eine gemeinsame, vollständige Aufstellung löst mehr Blockaden als jedes weitere Gespräch.
Pflichtteile sind geschützt, aber wer sich wehren will, muss aktiv werden – und dafür gilt eine kurze Frist.
Seit 2023 gelten neue Pflichtteile. Ältere Testamente sollten angeschaut werden.
Ohne Testament nicht. Das überrascht viele, und zwar zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.
Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung: Wir sammeln Ihre Angaben und bereiten alles vor; für die Prüfung ziehen wir die richtige Fachperson bei.
Anmeldungen, Beiträge, Hilfsmittel, Entlastungsangebote – einmal sauber aufgesetzt, läuft es danach leichter.
Selbständigkeit und Firma
Für alle, die etwas aufbauen oder Ordnung schaffen wollen.
Reihenfolge der Schritte, Anmeldungen, Versicherungen, Ablage von Anfang an richtig.
Wir bauen ein System, das Sie danach selbst führen können.
Mahnwesen aufsetzen, Fristen einhalten, Betreibung vorbereiten.
Zahlungsfristen, Mahnkosten, Verzugszins: Wir schauen an, was heute drinsteht.
Arbeitslosigkeit und RAV
Hier wird am meisten Geld verschenkt – durch Fristen, die kaum jemand kennt.
Beim RAV anmelden, und zwar sofort – rückwirkend geht nicht. Und: Bewerbungen sind schon während der Kündigungsfrist Pflicht. Die ersten Schritte.
Einstelltage sind ein Entscheid – und Entscheide kann man anfechten. Wir schauen die Begründung an und prüfen die Frist.
Wir bauen ein System: Vorlagen, die sich rasch anpassen lassen, und eine saubere Dokumentation für das RAV.
Bei Selbstkündigung drohen bis zu 60 Einstelltage. Ob eine Ausnahme greift, hängt von den Belegen ab – die tragen wir zusammen.
Versicherter Verdienst, Taggeldansatz, Abzüge: Wir rechnen es gemeinsam nach.
Einen Kurs einfach abzulehnen kostet Taggelder. Es gibt bessere Wege – wir formulieren sie.
Was jetzt greift, wo Sie sich melden müssen und in welcher Reihenfolge: Wir machen einen Plan.
Bewerbung, Lebenslauf und Neuorientierung
Mein eigentliches Handwerk: Ich habe jahrelang im Schweizer Markt rekrutiert und weiss, wie Dossiers von der anderen Seite gelesen werden.
Meist liegt es nicht an der Person, sondern am Dossier. Wir schauen es mit den Augen der Rekrutierung an.
Ein Dossier wird in Sekunden gesichtet. Wir bringen das Relevante nach vorn, kürzen und strukturieren.
Verschweigen funktioniert nicht, Erklären schon. Wir finden die Formulierung, die ehrlich ist und trotzdem trägt.
Das fällt sofort auf. Wir bauen eine Struktur, mit der Sie in zwanzig Minuten individuell anpassen können.
Wir sortieren, was Sie können, was Sie wollen und was der Markt sucht – und legen realistische nächste Schritte fest.
Andere Strategie, anderes Dossier, anderer Zugang. Erfahrung ist ein Argument, wenn sie richtig dargestellt wird.
Wir gehen die Fragen durch, die kommen werden – auch die unangenehmen zu Lücken, Kündigung oder Lohn.
Wir legen vorher fest, was realistisch ist und wie Sie die Zahl begründen.
Wiedereinstieg nach Familie, Krankheit oder Auslandaufenthalt: Das braucht eine eigene Strategie.
Unfall und Arbeitsunfähigkeit
Wenn der Körper nicht mehr mitmacht, wird es schnell unübersichtlich – und es sind mehrere Stellen gleichzeitig zuständig.
Unfallversicherung, Krankenkasse, Arbeitgeber, IV: Wir klären die Zuständigkeiten und melden fristgerecht an.
Solche Entscheide sind anfechtbar. Wir prüfen die Frist und sammeln die Arztberichte.
Wir bauen einen Überblick: Wer zahlt wie lange, wann muss die IV angemeldet werden, was sagt Ihr Arbeitsvertrag.
Wir halten fest, was gilt, und bereiten das Gespräch vor.
Wir bereiten vor, welche Unterlagen Sie mitnehmen und was Sie festhalten sollten.
Neue Auslagen gehören belegt und angerechnet – sonst zahlen Sie doppelt.
Kaufverträge und grössere Anschaffungen
Hier geht es oft um viel Geld und um Verträge, die niemand vor der Unterschrift ganz gelesen hat.
Mängelrüge, Fristen, Gewährleistung: Wir formulieren die Reklamation und dokumentieren sie.
Wir halten die Mängel fest, setzen eine Frist zur Nachbesserung und bereiten die Zahlungsposition vor.
Wir rechnen durch, was eine vorzeitige Auflösung kostet, und schauen die Bedingungen an.
Wir vergleichen Position für Position und formulieren die Beanstandung.
Vorher schauen ist immer günstiger als nachher wehren. Bringen Sie den Vertrag mit.
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